Anarchie_10cm

Foto: Jonas Schneider

Doku_raub

Diese Arbeit ist die Zurschaustellung eines Graffitos, das mir in seiner Dynamik, Farbigkeit und Beschaffenheit gut gefallen hat. So Regeln missachtend – wie ein Sprayer entscheidet, eine Wand die ihm nicht gehört, zu besprühen – habe ich ein Graffiti, das mir gefällt, abgekratzt und eingesammelt.

Dieser Akt ist keine Kritik daran, dass Menschen illegal Wände bemalen. Er ist die anarchische Reaktion auf die totalitären Normen einer anarchischen Szene, gegen deren komplexen und strengen Kodex ich durch die Entfernung des Graffitos verstoße. Die leere Wand und der Spruch: „Danke für das Bild“ verwirren und  konfrontieren den Urheber des Graffitos und andere Passanten. Was ist jetzt Recht und was ist Unrecht?